FSPL : Briefmarkensammeln - ein lehrreiches Hobby (Jos Wolff)

Das Wasserzeichen.

Bereits dem Papier der ersten Marke hatte man, um Fälschungen zu erschweren oder gar auszuschalten, ein Wasserzeichen eingedruckt. Es war eine kleine Krone. Auch werden Seidenfäden in das Markenpapier eingearbeitet. Ebenfalls finden rückseitige Kontrollziffernaufdrucke sowie andere Einpressungen oft Verwendung und dies alles, um wie bereits erwähnt, den Fälschern die Arbeit zu erschweren.

Bei der Herstellung des Papiers wird das Wasserzeichen mittels einer Wasserzeichenwalze in den noch feuchten Papierstoff eingeprägt.

Man kann das Wasserzeichen in jeder gewünschten Stellung eindrücken.

Hie und da erscheint das Wasserzeichen auch kopfstehend auf der Briefmarke. Dies gilt oft als Abart.

Als Wasserzeichen kommen neben den üblichen immer wiederkehrenden Mustern auch noch Buchstaben, Zahlen, Posthorn, Figuren und auch Phantasiemuster zur Anwendung.

Manchmal werden die Wasserzeichen auf der Briefmarke schon sichtbar, wenn man die Marke gegen das Licht hält.

Willst du das Wasserzeichen aber genau feststellen, so benutzt du einen Wasserzeichen-Sucher. Der Wasserzeichen-Sucher ist eine kleine schwarze Schale. In diese Schale legst du die Briefmarke mit dem Druck nach unten und tropfst ein wenig chemisch reines Benzin auf dieselbe. Sofort ist dann das Wasserzeichen zu erkennen.