FSPL - Bureau Permanent - 2007.01.05. - Bericht

Am vergangenen 5. Januar

Neujahrsempfang im "Foyer de la Philatélie"

FSPL "Commission d'études" feierte 50-jähriges Bestehen

"Les bonnes habitudes ne se perdent pas" ein Bonmot das so manche der guten Wünsche zum Neujahr begleitete, welche die vielen Ehrengäste und Vereinsdelegationen sich beim Neujahrsempfang im Verbandslokal mit einem kollegialen Händedruck einmütig austauschten und mit einem Glas edlem Nass auf ein erfolgreiches 2007 und das Wohl des Gastgebers resp. des FIP-Präsidenten angestossen haben.

Ausser dass vor allem Jos Wolff in einer Eloge gefeiert wurde, infolge seiner am 13. Oktober 2006 beim FIP-Kongress in Malaga von 78 anwesenden Nationen einstimmig getroffenen Ernennung zum Präsidenten des Weltbriefmarkensammlerverbandes, war ein weiterer Grund zum Feiern das 50-jährige Bestehen der FSPL "Commission d'études".

Unter der Gratulationscour notierten wir unter anderem Frau Ghyza, Kulturbeauftragte der rumänischen Botschaft, Guy Rausch, Chef des Office des Timbres und seine engsten Mitarbeiter Claude Balthasar und Misch Kirsch, Präsident Castellon der "Societés Fedérées de la Moselle, Region V", Präsident Manfred Schmitt vom Landesverband des Saarlandes, Präsident Günter Formery der ArGe Maximaphilie im Saarland, Frau Elke Tobien-Wolf, ehemalige Präsidentin der Oberpostdirektion Saarbrücken, vom FSPL-Vorstand die Ehrenmitglieder und das jetztige Team, von der FSPL-Commission d'études Gründungsmitglied Roger Schwachtgen und Präsident Fred Rischette, sowie auch Delegationen von allen FSPL-Kommissionen und Repräsentanten vieler Sammlervereinigungen.

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FSPL-Vizepräsidentin Andrée Trommer konnte in ihrer Lobrede im Namen des Bureau Permanent es kaum wahrnehmen, dass ein Präsident eines kleinen Landesverbandes von 78 Grossnationen einstimmig zum Präsidenten eines Weltverbandes gewählt wurde. "Nichtsdestotrotz, wir sind stolz, dass es Jos Wolff ist". Frau Trommer erinnerte, dass Jos Wolff 1988 in Prag mit 29 von 55 Stimmen in den FIP-Vorstand gewählt wurde, 1992 in Granada (50 von 62) und 1996 in Istanbul (52 von 62) jeweils erneut in seinem Amt bestätigt wurde, und im Jahr 2000 in Madrid, 60 von 72 abgegebenen Stimmen für Wolff als einen der Vize-Präsidenten des Weltverbandes galten. Diesen Posten bekleidete Kollege Jos auch nach seiner Wiederwahl im Jahr 2004 in Singapur bis zum Kongress 2006, als die Kongressisten Wolff s philatelistische Laufbahn mit dem Präsidenten-Posten krönten. Jos Wolff habe als Persona grata, so Andrée Trommer, ca 200 mal als Juror füngiert, etwa 70 mal in Luxemburg, 96 mal in Europäischen Ländern, und 34 mal ausserhalb Europa, und zwar Nahen Osten, Asien, Australien und Amerika. Mit der Überreichung eines adäquaten Präsents waren alle Gratulanten davon überzeugt, dass Jos Wolff sich seiner herausfordernden Aufgabe bewusst sei und nach wie vor die luxemburgische Philatelie vorrangig zu behandeln wisse.

Beeindruckt von der Eloge von Frau Trommer und den Gratulationen aller Anwesenden bedankte sich Kollege Wolff, und beteuerte, dass für ihn die luxemburgische Philatelievereinigung von vorrangiger Bedeutung sei. Auch er sehe als Hauptproblem der Philatelie weltweit wohl die zunehmende Überalterung der Sammlerschaft, und damit müsse es auch den Landesverbänden und dem Weltverband ihre vordringliche Aufgabe sein, dafür zu sorgen, dass sich wieder mehr Jugendliche für die Briefmarke interessieren.

Präsident Fred Rischette wusste in einer interessanten Rückschau auf die 50-jährige "Commission d'études" einzugehen, und die vortrefflichen Leistungen der Pioniere und Wegbereiter der Gründungsmitglieder, z. B. de Ghistelles, Koetz, Buschmann, Colbach, Hansen, Klein, Pütz, Rousseau, Simonis und B. Wolff, zu würdigen. Besonders erfreut war Fred Rischette an den Mitbegründer Roger Schwachtgen für seine langjährige wertvolle Mitarbeit im Studienzirkel (1956-1995) ein Geschenk mit Ehrenurkunde zu überreichen.Von 1995 bis 1998 wurde Sylvère Plumer als Präsident Nachfolger von Roger Schwachtgen, das Amt, welches seit 1998 von Fred Rischette bekleidet wird.

Präsident Manfred Schmitt vom Landesverband Saarland überbrachte Jos Wolff die Glückwünsche zu seiner Wahl als FIP-Präsidenten, und dies erfreulicherweise vor auch den luxemburgischen Ehrengästen, da ihm diese Ehrerbietung bereits am 20. Oktober 2006 im saarländischen Hülzweiler bei der Eröffnung des AK-Wettbewerbs zuteil wurde, und ihm auch am vergangenen 2. Januar, anlässlich der Präsentation der Sondermarke der Deutschen Post "50 Jahre Bundesland Saarland" vom Staatsminister und Leiter der Staatskanzlei der Saarländischen Regierung, Herrn Karl Rauber, im Namen der Landesregierung die Glückwünsche übermittelt wurden. Da der Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik zur Regelung der Saarfrage am 27. Oktober 1956 von den Aussenministern beider Länder in der Stadt Luxemburg unterschrieben wurde, überreichte Präsident Schmitt an Kollege Wolff diesen Vertrag in der Originalfassung als besonderes "Staatsgeschenk".

Es gab abschliessend beim vom "neuen FIP-Präsidenten" angebotenen "pot de l'amitié" herzliche Dankesworte für verdienstvolle Postangestellte, die auch im vergangenen Jahr viele Philatelisten zufriedenstellend zu bedienen wussten. Die Geehrten sind: Romain Mozimann, Josiane Masset-Kieffer, Carole Jungers, Manuela Ackermann, Monique Thinnes, André Gillen und Guy Stitz.

-j.f.-