FSPL - Bureau Permanent - 2006.01.04. - Bericht

Am vergangenen 4. Januar im Foyer de la Philatelie

Der Verband lud zum Neujahrsempfang ein und blickte auf eine 25-jährige erfolgreiche Tätigkeit seiner Maximaphilie-Kommission zurück

Eingangs zum bereits zur Tradition gewordenen Neujahrsempfangs war es für Präsident Jos Wolff, nach seiner herzlichen Begrüssung der geladenen Gäste, die Überbringung der besten Glückwünsche zum Jahreswechsel seitens dem Vorstandsteam der FSPL.

Ein Füllhorn von Dankesworten und Präsenten ging an alle verdienstvolle Sympathisanten und pflichtbewusste Mitarbeiter des Verbands und seiner föderierten Sammlervereinigungen, die auch während dem verflossenem Jahr richtungsweisend für die Luxemburger Philatelie sich einsetzten.

Den Kollegen Guy Rausch, Claude Balthasar und Michel Kirsch wurde das gute Einvernehmen des Office des Timbres mit dem Verband bestätigt und besonders dafür gedankt dass die für das Jahr 2006 beantragten Sonderstempel bereits genehmigt sind, und dass ein grösseres philatelisches Ereignis im Jahre 2007, eine "Europäische Briefmarkenschau", eine Gemeinschaftsarbeit der ESPE mit der Postdirektion, seine Schatten bereits vorauswerfe.

Dankbarkeit brachte Jos Wolff zum Ausdruck für den substantiellen Zuschuss der Postdirektion, ohne den das regelmässige Erscheinen des "Moniteur", dem unentbehrlichen Verbandsorgan, ungewiss sei. Anerkennung für die sorgfältige Bearbeitung und Zustellung der Briefschaften gab es für die Postboten Marcel Flies und Patrick Knoch, und Achtung genoss die Tagespresse für ihren uneigennützlichen Einsatz zum Wohle der Philatelie.

Nicht unerwähnt liess Präsident Wolff seine Mitarbeiter aus dem Bureau Permanent, die unentgeltlich mit ihrem Wirken das philatelistische Geschehen im Landesverband entscheidend mitprägen.

Rhetorisch wusste Kollege Wolff auf die vor 25 Jahren von 18 Initiatoren gegründete FSPL-Maximaphiliekommission einzugehen, um festzustellen, dass die anfangs etwas geringschätzig betrachtete Sammelart durch die alljährlichen erfolgreichen "Journée Maximaphile" sich eindeutig als Vorurteil herausstellte. Bahnbrechend auch für Luxemburg sei z.B. die "Luxmax'87" gewesen.

Es war die bisher grösste Ausstellung der Welt, so Wolff, auf der ausschliesslich Maximumkarten gezeigt wurden, und dies in insgesamt über 400 Rahmen, durchgeführt in einer angemessenen Umgebung, dem Neuen Theater, und unbedacht mit dem "Opium der grossen Welt", das einer solchen Ausstellung eine Art "philatelistischer Gleichberechtigung" verleiht: Eröffnung durch unsere Erbgroßherzogin.

Informatorisch durften die Zuhörer erfahren, dass die Maximaphiliekommission, dank dem bei den Sammlern stetig zunehmenden Wohlgefallen an der harmonisch geschmackvollen Sammelart, für den Verband ein angenehmer Förderer sei und bis dato der Verbandskasse rund 43.000 Büro habe zukommen lassen.

Den beim sympathischen Jubiläumsrückblick anwesenden Gründungsmitgliedern Francy Krack, Robert Mayer und Roger Schwachtgen wurde für ihren stetigen Einsatz seit der ersten Stunde aufs herzlichste gedankt und ein Präsent überreicht. Dieselbe Ehre, die auch Kommissionspräsident Jos Wolff zuteil wurde, übernahm im Namen der Kommission Andree Trommer, die sich auch bei Hofkommissar Guy May dankbar erwies für die gute Zusammenarbeit zwischen dem grossherzoglichen Hof und der Maximaphiliekommission.

Beim anschliessenden "Pot de l'amitié" wurde angestossen auf ein ad multos annos der Maximumkarte und ein philatelistisches Jahr 2006 zum Wohl der beliebten Käppercher bei Jung und Alt.

-j.f.-

v.l.n.r.: Aloyse Heynen, Willy Serres, Roger Schwachtgen, Robert Mayer, Francy Krack, Jos Wolff, Patrick Knoch, Marcel Flies, Claude Feck, Josy Kriesten

-as-