FSPL - Conseil Général - 2014.12.20. - Bericht

Bericht über die Sitzung des Conseil General vom 20. Dezember 2014

1.       Begrüßungsansprache des Präsidenten

Um 14.30 Uhr begrüßt Herr Jos Wolff die anwesenden Vereinspräsidenten und -delegierten.

2.       Namensaufruf

a) Vom Bureau Permanent sind anwesend: die Herren Claude Feck, Guy Jungblut, Francy Krack, Jos Kriesten, Jeannot Piron, Jos Wolffund Frau Andree Trommer. Entschuldigt: die Herren Ed Kandel und Fernand Rasquin. Ebenfalls anwesend: Ehrenmitglieder Paul und Willy Serres.

b) Folgende Vereine sind nicht vertreten: Berdorf, CPhlEL, Kayl, Police, Schwebsingen, St Gabriel und Strassen.

3.       Anträge des "Cercle Philatelique Mamer"

4.        Diskussionsvorschlag des "Cercle Philatelique Hollerich-Bonnevoie" über die Einführung der Direktmitgliedschaft eingereicht.

Herr Letsch, Verein Mamer, schlug vor, zuerst den Antrag "3. e) FSPL-Direktmitgliedschaft" zu besprechen, da derselbe Antrag auch vom Verein Hollerich-Bonneweg (Punkt 4) schon zu einem früheren Zeitpunkt zur Diskussion vorgelegt worden war.

e) FSPL- Direktmitgliedschaft

Nach längerer Diskussion über die Möglichkeiten, durch eine Direktmitgliedschaft mehr Philatelisten in die FSPL einzubinden und zur Mitarbeit zu bewegen, sowie auch verlorengegangene Mitglieder aufgelöster Vereine aufzufangen, wurde beschlossen eine Arbeitsgruppe zu schaffen, deren Mitglieder die Auswirkungen und Modalitäten einer Direktmitgliedschaft ausarbeiten sollten. In diese Arbeitsgruppe meldeten sich die Herren R. Letsch (Mamer), U. Kensing (Hollerich-Bonneweg) und W. Schwickert (Düdelingen).

a) Schaffung eines Internetportals für die Philatelie Luxemburgs

Herr Letsch erklärte, dass die Homepage der FSPL veraltet sei und erneuert werden müsste. In der Zwischenzeit bestünden auch mehrere Internetseiten von Vereinen, und um Mehrfacharbeit zu vermeiden, sollten alle Interessenten zusammenarbeiten - FSPL, POST, philatelistische Vereine, eventuell Händler - um ein gemeinsames Internetportal der Luxemburger Philatelie zu schaffen (die Wahrung der Autorenrechte an den veröffentlichten Artikeln wäre dann einer der zu beachtenden Punkten). Der Vorschlag des Vereins Mamer wäre, Mitarbeiter aus der POST, der FSPL und aus den Vereinen zur Zusammenarbeit zu bewegen. Herr Wolff erlärte sich bereit, in der POST nachzufragen, wie eine eventuelle Zusammenarbeit auf dieser Ebene sich gestalten könne.

c) Verbesserung der Förderung der Philatelie durch Ausstellungen

Herr Letsch wies auf die Bedeutung von Ausstellungen, hauptsächlich auch auf regionaler und lokaler Ebene, hin. Einer der Vorschläge war, eine Liste der Sammlerpässe zu erstellen, die mit Genehmigung der jeweiligen Aussteller, den Ausstellungsorganisatoren zur Verfügung stünde, wenn Ausstellungen unter bestimmten Themen organisiert würden. Aussteller könnten dann gezielt auf das Aussstellen von themenbezogenen Exponaten angesprochen werden. Eine zusätzliche Möglichkeit wäre, Ausstellungen mit anderen Vereinen gemeinsam zu organisieren, wie z.B. bei einer Jubiläumsfeier der Feuerwehr einige Rahmen mit Sammlungen zu diesem Thema zu zeigen, oder Ausstellungen in Ortschaften ohne Briefmarkensammlerverein auszurichten. Dies würde eine andere Zielgruppe von Besuchern erfassen und das Briefmarkensammeln auch ausserhalb der FSPL- Vereine bekanntmachen. Herr Letsch erklärte sich bereit, hierüber einen Artikel für den "Moniteur du Collectionneur" 2015/2 zu schreiben.

f) Verbesserung der Förderung der Philatelie durch Vorträge

Eine Liste mit den Vorträgen von den Herren Letsch und Wolff erschien im "Moniteur du Collectionneur" 2012/3, jedoch meldeten sich keine anderen Referenten. Herr Letsch schlug jetzt vor, dass die FSPL eine Liste bereithalten könne, da die Referenten möglicherweise ihre Kontaktdaten nicht im Moniteur veröffentlicht sehen wollten.

Herr Kensing, Verein Hollerich-Bonneweg, wies darauf hin, dass die Vorträge der Kommission für traditionelle Philatelie jeden letzten Samstag im Monat sehr vielfältig seien, und jeder Philatelist könne daran teilnehmen. Er habe persönlich die schLechte Erfahrung gemacht, dass er als Referent manchmal seine Zeit opfere um in einem Verein vor nur ein paar nicht interessierten Leuten einen Vortrag zu halten. Zusätzlich gäbe es sehr oft Probleme mit dem Material und der Einrichtung, die in jedem Verein verschieden seien, was die Vorträge manchmal sehr erschwere.

Herr Wolff schlug vor, die Vereine sollten die Vorträge, die ihre Mitglieder halten, im Moniteur veröffentlichen und die Interessenten könnten dann bei den angegebenen Vereinen nachfragen, wer die Referenten seien und welches Material benötigt würde. Dies könne eventuell statt von den jeweiligen Vereinen von der FSPL übernommen werden.

b) Zukunft der FSPL-Bibliothek

Herr Letsch schlug vor, in Zusammenarbeit mir Herrn Piron eine Bestandsaufnahme der FSPL Bibliothek zu machen, und mit den Beständen der Nationalbibliothek zu vergleichen. Bücher, Broschüren und sonstige Veröffentlichungen, die doppelt oder dreifach in der FSPL Bibliothek lägen, und in der Nationalbibliothek fehlten, sowie Kopien der Einzelexemplare, könnten an dieselbe abgegeben werden.

d) FDC-Umschläge: Schmuckumschläge oder Umschläge zur Postbeförderung. oder beides? Welche Zukunft?

Herr Letsch wies -darauf hin, dass die FDC Umschläge der letzten Jahre sich nicht zur Postbeförderung eigneten, da die Verschlussklappen an zwei Punkten festgeklebt wären. (Im Vorjahr waren ausserdem an der rechten oberen Ecke der Umschläge die Marken vorgezeichnet, zuM Erleichtern des Aufklebens der ganzen Serie. Dies eignete sich jedoch absolut nicht zur Frankierung von Kuverts zur Postbeförderung. Dies wurde jedoch schon abgeschafft.) Verschiedene FDC Umschläge wiesen auch grössere Illustrationen oder Schriften auf, welche das POST-normgemässe Frankieren des Kuverts zur Postbeförderung manchmal nicht zuliess. Herr Wolff erklärte sich bereit, die Verantwortlichen der POST Philately auf diese Punkte hinzuweisen.

Ein "Conseil Général" wird nach dem FSPL Kongress im März 2015 einberufen werden, um die in obengenannten Punkten erreichten Fortschritte zu besprechen.

5.       Freie Aussprache

Herr Wolff bat die Vereinsverantwortlichen, auf die Bestimmungen der A TR Sendungen zu achten:

-          Nur Rundschreiben an mehrere Vereinsmitglieder dürfen als ATR verschickt werden

-          Vereinsname, genaue Absenderadresse und ATR Nummer müssen darauf vermerkt sein

-          Die Umschläge müssen zugeklebt sein

-          Die Sendungen müssen gebündelt abgegeben / eingeworfen werden

Um 16.30 hebt der Präsident die Sitzung auf.

Wolff, RDP
Präsident der FSPL